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Polizei

Cold Case in Krefeld: Neue Informationen zum Messerangriff auf Ewa M.

Die Staatsanwaltschaft Krefeld und die Polizei Mönchengladbach informieren über Fortschritte in den Ermittlungen zu einem versuchten Tötungsdelikt aus dem Jahr 1990.

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Symbolbild · Blaulicht Rheinland
OrtKrefeld
Veröffentlicht19.10.2026 · 10:00 Uhr
BereichPolizei
Originalquellepresseportal.de

Krefeld (ots) – Die Staatsanwaltschaft Krefeld und die Polizei Mönchengladbach haben am 5. Oktober 2026 weitere Informationen zu einem Cold Case aus dem Jahr 1990 veröffentlicht. Es handelt sich um einen versuchten Tötungsdelikt, bei dem die damals 18-jährige Ewa M. schwer verletzt wurde.

Am 12. August 1990 war Ewa M. in den Abendstunden auf dem Heimweg von Krefeld nach Vorst. Unbekannt blieb der Täter, der sie nahe dem Ortseingangsschild „Vorst“ angriff, sie in einen Graben zog und mehrfach auf sie einstach, bevor er floh. Ein Fahrradfahrer fand Ewa M. etwa eine halbe Stunde nach dem Angriff und eine Notoperation rettete ihr Leben.

Ermittlungen haben ergeben, dass Ewa M. kurz vor dem Angriff einem Mann begegnete, der unter Umständen ein wichtiger Zeuge sein könnte. Der Mann, der etwa 20 bis 25 Jahre alt war, könnte mittlerweile in seinen Fünfzigern bis Sechzigern sein. Er wurde als 1,75 bis 1,85 Meter groß und sehr schlank beschrieben, mit hellen, kinnlangen Haaren, die ihm ins Gesicht fielen. Er trug eine hellblaue Jeans, ein weißes T-Shirt mit hellblauen Querstreifen und weiße Schuhe.

Die Ermittler haben eine Zeichnung basierend auf Ewa M.s Beschreibung angefertigt. Alle bisherigen Fahndungsmaßnahmen waren ohne Erfolg. Eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro wird für Hinweise ausgesetzt, die zur Aufklärung des Falles führen. Diese Belohnung richtet sich ausschließlich an Privatpersonen.

Interessierte können weitere Informationen auf der Internetseite der Polizei Mönchengladbach finden, die auch Fotos des Tatorts und des Opfers bereithält. Die Polizei sucht zudem nach weiteren Zeugen, die am Abend des 12. August 1990 auf der Landstraße L 475 unterwegs waren und bislang nicht Kontakt aufgenommen haben. Jede noch so kleine Information kann für die Ermittlungen von Bedeutung sein.

Die Kampagne „Mord verjährt nicht. Der Niederrhein erinnert sich“ zielt darauf ab, ungeklärte Tötungsdelikte aus der Vergangenheit wieder ins Bewusstsein zu rufen und die Ermittlungen wieder aufzunehmen. Weitere Informationen sind auf der Webseite der Polizei Mönchengladbach verfügbar.