Köln (ots) – Am 6. und 7. März wurden in den Stadtteilen Köln-Dellbrück und Leverkusen drei mutmaßliche Einbrecher im Alter von 17, 18 und 19 Jahren festgenommen. Die Festnahmen erfolgten, nachdem aufmerksame Anwohner die Polizei alarmiert hatten.
Im ersten Fall wurde eine 86-jährige Kölnerin Opfer eines Einbruchs in ihrem Reihenhaus in Dellbrück. Ein Nachbar hatte am Freitagabend verdächtige Aktivitäten über seine Überwachungskamera bemerkt und die Polizei informiert. Die herbeigeeilten Beamten konnten einen der flüchtenden Tatverdächtigen, einen 17-Jährigen, in der Nähe des Tatorts an der Rommerscheider Straße festnehmen. Diesem lag bereits ein Haftbefehl vor. Ein Haftrichter ordnete am Samstag Untersuchungshaft an. Die Polizei fand bei ihm Bargeld und Schmuck, sowie eine gestohlene Geldkassette auf seinem Fluchtweg.
Im zweiten Fall wurde die Polizei in Leverkusen gegen 15.15 Uhr gerufen, nachdem Anwohner zwei Verdächtige in einem Garten beobachtet hatten. Als die Männer angesprochen wurden, flüchteten sie in einem Peugeot. Ein Streifenteam konnte das Fahrzeug schnell identifizieren und nahm die Verfolgung auf. Der Fahrer verlor im Kreisverkehr die Kontrolle über den Wagen, der gegen einen Bordstein prallte. Die Verdächtigen flüchteten zu Fuß, konnten jedoch mit Unterstützung eines Diensthundes festgenommen werden.
Das Kriminalkommissariat 72 hat in beiden Fällen die Ermittlungen übernommen.