Bundespolizei nimmt zwei Personen im Hauptbahnhof Hamm fest

Blaulicht Rheinland

Am vergangenen Wochenende führten Einsatzkräfte der Bundespolizei im Hauptbahnhof Hamm mehrere Festnahmen durch. Dabei wurde auch eine vermisste Jugendliche in Gewahrsam genommen.

In der Nacht von Freitag auf Samstag, den 13. März, erspähten die Beamten eine 14-jährige Jugendliche aus Bonn. Diese war zuvor von ihrer Mutter als vermisst gemeldet worden. Auf Hinweis der Landespolizei aus Bonn konnten die Einsatzkräfte das Mädchen im Bahnhof identifizieren. Sie wurde in Gewahrsam genommen und in die Obhut des Jugendamtes Hamm übergeben.

Am Samstagmittag stellte die Bundespolizei bei einer Identitätsüberprüfung einen offenen Haftbefehl gegen eine 43-jährige Bulgarin fest. Diese war im Jahr 2025 vom Amtsgericht Iserlohn wegen Betrugs verurteilt worden, hatte jedoch die Geldstrafe von 900 Euro nicht bezahlt. In der Folge wurde ein Haftbefehl erlassen, und die Frau wurde zur Verbüßung einer 15-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Am Sonntagmorgen kontrollierte ein Regionalbahnmitarbeiter einen Mann, der ein falsches Deutschlandticket vorlegte. Bei der Überprüfung seiner Identität stellten die Bundespolizisten fest, dass gegen den 33-jährigen Russen ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Gießen vorlag. Auch er hatte eine gegen ihn verhängte Geldstrafe in Höhe von 800 Euro nicht beglichen und wurde zur Verbüßung einer 20-tägigen Ersatzfreiheitsstrafe in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.


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