Duisburg. Am Donnerstagnachmittag, dem 12. März, wurden zivile Polizisten im Kant-Park an der Friedrich-Wilhelm-Straße aktiv, als sie einen mutmaßlichen Drogendealer beobachteten. Der Verdächtige, ein 43-jähriger Mann, fiel den Beamten auf, als er augenscheinlich Geld an zwei Unbekannte übergab.
Im Rahmen der weiteren Beobachtungen tauschte der Mann mit einem Hund einen Gegenstand und Bargeld mit einer 55-jährigen Duisburgerin aus. Die Beamten sprachen die Frau an und fanden während ihrer Kontrolle mutmaßliches Kokain, das sie von dem Drogendealer erhalten hatte.
Die Polizeikräfte entschlossen sich daraufhin, auch den 43-Jährigen zu kontrollieren, der zu diesem Zeitpunkt mit einem 42-Jährigen unterwegs war. Bei der Durchsuchung des Verdächtigen wurden Drogen, Bargeld in szenetypischer Stückelung sowie ein Smartphone sichergestellt.
Aufgrund der Angaben des Verdächtigen bezüglich seines Wohnorts an der Claubergstraße beantragte die Staatsanwaltschaft Duisburg einen Durchsuchungsbeschluss, der vom Amtsgericht Duisburg erlassen wurde. In der anschließenden Durchsuchung fanden die Beamten zusätzlich Bargeld sowie weitere Drogen und stellten auch mehrere Armbanduhren sicher. Dies führte zu einem weiteren Verfahren wegen des Verdachts auf Hehlerei.
Der 43-Jährige wurde vorläufig festgenommen, und ein Haftbefehl wegen des Verdachts des illegalen Handels mit nicht geringer Menge von Kokain wurde erlassen.