Wahlen von Mitgliedern in vier Gremien des Bundestages

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Am Donnerstag, dem 19. März 2026, hat der Bundestag die Mitglieder für vier verschiedene Gremien gewählt. Dabei wurden insbesondere Mitglieder des Kuratoriums der Stiftung ‚Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland‘ gewählt. Die Wahlvorschläge kamen von den Fraktionen CDU/CSU, SPD, AfD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke.

Gewählt wurden mit Zustimmung aller Fraktionen außer der AfD: für die CDU/CSU die Mitglieder Dr. Jonas Geissler, Ansgar Heveling und Michael Hose sowie die Stellvertreter Dr. Andreas Lenz, Elisabeth Winkelmeier-Becker und Johannes Volkmann; für die SPD Nancy Faeser und stellvertretend Holger Mann; für die Grünen Katrin Uhlig und Sven Lehmann als Stellvertreter; und für Die Linke David Schliesing und Jan Köstering. Die AfD konnte ihre Vorschläge für Matthias Helferich und Martin Erwin Renner sowie deren Stellvertreter nicht durchsetzen.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt, die Wahl der Mitglieder des Kuratoriums der ‚Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR‘ (SAPMO), wurde abgesetzt. Hierzu hatten ebenso CDU/CSU, AfD und SPD Wahlvorschläge eingereicht. Die CDU/CSU schlug Johannes Volkmann und Michael Frieser vor, während die AfD Dr. Götz Frömming sowie Sven Wendorf nominierte. Die SPD stellte Holger Mann und Helge Lindh zur Wahl.

Die SAPMO ist eine Stiftung des öffentlichen Rechts und regelt die Nutzung von Archiven, die aus der Zeit der DDR stammen. Das Kuratorium dieser Stiftung hat die Verantwortung über grundlegende Fragen eines wichtigen gesellschaftlichen Erbes.

Für die ‚Deutsche Stiftung Friedensforschung‘ (DSF) lagen ebenfalls Vorschläge von CDU/CSU und SPD sowie der AfD vor. Gewählt wurden Joachim Ebmeyer von der CDU/CSU und Maja Wallstein von der SPD, während der AfD-Kandidat Dr. Christoph Birghan nicht gewählt wurde.

Die DSF hat ihren Sitz in Osnabrück und fördert die unabhängige Forschung im Bereich Frieden und Konflikte. Auch bei der Wahl für die Stiftung ‚Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien‘ (ZOiS) setzten sich die Stimmen der Union, SPD, Grünen und Linken durch; Knut Abraham wurde gewählt, während Udo Theodor Hemmelgarn von der AfD abgelehnt wurde.

Für die ‚Stiftung Kinder forschen‘ gab es ebenfalls getrennte Wahlvorschläge von CDU/CSU, SPD und AfD. Hier wurden Dr. Reza Asghari (CDU/CSU) und Jasmina Hostert (SPD) gewählt, während der AfD-Vorschlag von Martin Reichardt nicht angenommen wurde.


Quelle: bundestag.de
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