Brand in Bergbaubetrieb in Grevenbroich: Zwei Verletzte

Blaulicht Rheinland

Am Samstagmittag, dem 21. März, meldeten mehrere Anrufer gegen 13:20 Uhr bei der Leitstelle des Rhein-Kreises Neuss eine große Rauchsäule über einem Bergbaubetrieb an der Landstraße 116 in Frimmersdorf. Daraufhin wurden die hauptamtliche Wache sowie die zuständige Einheit Frimmersdorf/Neurath alarmiert, um der unklaren Rauchentwicklung nachzugehen.

Zusätzlich entsandte die Leitstelle des Rhein-Erft-Kreises Feuerwehrkräfte aus Bedburg in die betroffene Region zwischen Grevenbroich und Bedburg. Die ersten eintreffenden Einsatzkräfte stellten eine starke Rauchentwicklung fest, was zur Erhöhung der Alarmstufe führte. Bei der weiteren Lageerkundung wurde bekannt, dass in einem Tunnel eine Bandanlage über eine Länge von etwa 50 Metern in Flammen stand.

Bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr hatten Mitarbeiter des Unternehmens erste Löschversuche unternommen. Die Feuerwehr konnte sofort mit dem Löschangriff beginnen, nachdem zwei Feuerlöschkisten mit Schläuchen genutzt worden waren. Während des Einsatzes erlitten zwei Mitarbeiter des Unternehmens leichte Verletzungen durch Rauchgase und mussten in ein Krankenhaus transportiert werden.

Die Feuerwehr brachte den Brand durch umfangreiche Lösch- und Kühlmaßnahmen unter Kontrolle. Schwierigkeit bereitete die Löscharbeit aufgrund der im Gummi integrierten Stahlseile, die die Maßnahmen erschwerten. Selbst nach den Löscharbeiten herrschten im Tunnel noch Temperaturen von über 250 Grad. Gegen 15:30 Uhr installierte die Feuerwehr zwei Löschrohre des Betriebs zur kontinuierlichen Kühlung im Tunnel.

Insgesamt waren etwa 50 Kräfte der Einheiten Frimmersdorf/Neurath, Stadtmitte, Gustorf-Gindorf, Kapellen sowie der hauptamtlichen Wache im Einsatz. Auch die Feuerwehr Bedburg unterstützte die Maßnahmen. Ein positiver Faktor war, dass zum Zeitpunkt der Alarmierung im Gerätehaus Frimmersdorf/Neurath eine Prüfung des Grundlehrgangs der Freiwilligen Feuerwehr Grevenbroich und weiterer Feuerwehren stattfand. So konnten mehrere Ausbilder der verschiedenen Einheiten umgehend reagieren.

Gegen 16:00 Uhr waren die letzten Kräfte von der Einsatzstelle abgerückt. Informationen zur Schadenshöhe und zur Brandursache liegen derzeit nicht vor.


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