Wohnungsbrand in Mehrfamilienhaus in Kleve – 8 Personen und 3 Haustiere gerettet

Blaulicht Rheinland

Kleve (ots) – In der Nacht zum 1. April 2026 wurde die Feuerwehr Kleve um 1:16 Uhr zu einem Wohnungsbrand auf der Meißnerstraße alarmiert. Bereits auf der Anfahrt informierte die Polizei die Leitstelle über eine leichte Rauchentwicklung in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses.

Beim Eintreffen der Feuerwehr drang Rauch aus einem Fenster im ersten Obergeschoss. Umgehend wurde ein Trupp unter Atemschutz in das Gebäude geschickt, um das Feuer zu bekämpfen. Gleichzeitig wurde eine Wasserversorgung aufgebaut. Auch im Treppenraum des Erdgeschosses war bereits eine starke Rauchentwicklung zu beobachten.

Da unklar war, ob sich noch Personen im Gebäude befanden, wurde ein weiterer Trupp unter Atemschutz zur Personensuche eingesetzt. Aufgrund der Lage erhöhte die Einsatzleitung die Alarmstufe auf „B3 Gebäudebrand“. Daraufhin wurden zusätzliche Einsatzkräfte aus Kellen sowie ein Einsatzleitwagen aus Wardhausen-Brienen nachalarmiert.

In der betroffenen Wohnung stand ein Raum im Vollbrand, und mehrere Fenster hatten bereits durch die Hitze Schäden erlitten. Die Feuerwehr konnte das Feuer zügig löschen. Eine Person wurde über die Drehleiter gerettet, während sieben weitere Bewohner das Gebäude eigenständig verlassen konnten.

Parallel dazu belüfteten die Einsatzkräfte den Treppenraum und kontrollierten die stark verrauchten Wohnungen. Dabei wurden keine weiteren Personen angetroffen. Insgesamt retteten die Einsatzkräfte acht Personen und drei Haustiere. Eine Person wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, während eine weitere Person vom Rettungsdienst gesichtet, aber nicht behandelt werden musste.

Nach Abschluss der Lösch- und Lüftungsmaßnahmen übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei. Ein größerer Teil des Mehrfamilienhauses ist aufgrund des Brandes derzeit unbewohnbar.

Rund 30 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Kleve waren unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Heinrich Graven jun. im Einsatz. Der gesamte Einsatz konnte nach etwa zwei Stunden beendet werden.


Nach oben scrollen