Schwerer Verkehrsunfall auf der A1 bei Weilerswist: Fahrer stellte sich der Polizei

Blaulicht Rheinland

Köln – Am Sonntagmorgen, dem 19. April, ereignete sich auf der Bundesautobahn 1 bei Weilerswist ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein 29-jähriger Autofahrer in den Fokus der Ermittlungen geriet. Der Mann steht im Verdacht, unter Einfluss von Alkohol und Drogen gefahren zu sein.

Nach ersten Informationen wechselte der Verdächtige gegen 6:15 Uhr am Autobahnkreuz Bliesheim mit seinem Mercedes von der A 553 auf die A1 in Richtung Süden. Dabei kam es zu einem Aufprall auf einen vorausfahrenden Mazda, der von einem 27-jährigen Mann gefahren wurde. Durch die Kollision wurde der Mazda gegen eine Schutzplanke geschleudert und kam quer zur Fahrbahn zum Stillstand. Anstatt anzuhalten, setzte der mutmaßliche Verursacher seine Fahrt bis nach Weilerswist fort, wo er sein Fahrzeug abstellte und in Richtung Friedhof flüchtete.

Rettungskräfte brachten den 27-jährigen Fahrer des Mazdas mit schweren Kopfverletzungen in ein Krankenhaus. Bei der Festnahme des 29-Jährigen fielen sowohl Drogen- als auch Atemalkoholtests positiv aus, weshalb eine Blutprobe angeordnet wurde. Zudem stellten die Beamten seinen Mercedes sowie seinen Führerschein sicher. Da der Mann derzeit in England wohnhaft ist, wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1200 EUR eingefordert.

Im Kofferraum des Mercedes fanden die Polizisten zudem einen gestohlenen E-Scooter, der zuvor im Dezember in Schleswig-Holstein entwendet worden war. Die Ermittlungen hierzu sind noch im Gange.

Zeugen, die weitere Informationen zum Unfallhergang haben, werden gebeten, sich bei den Ermittlern des Verkehrskommissariats 2 unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden.


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