Bonn (ots) – Am Mittwochnachmittag kam es in einem Recyclingbetrieb in Tannenbusch zu einem Brand, der umfangreiche Maßnahmen der Bonner Feuerwehr erforderte. Um 14:50 Uhr erhielt die Leitstelle zahlreiche Notrufe. Die ersten Einsatzkräfte stellten eine Rauchentwicklung auf dem Gelände an der Hohe Straße fest, wo rückwärtig ein Bereich mit einer Grundfläche von etwa 20 x 20 Metern brannte. Bei dem Brand handelte es sich um metallisches Recyclingmaterial.
Das Feuer setzte sowohl eine Freifläche als auch eine Halle in Mitleidenschaft. Zu Beginn konnten drei Mitarbeiter aus einem sicheren Bereich durch die Einsatzkräfte gerettet werden. Um 15:35 Uhr wurde die Alarmstufe erhöht und zusätzliches Spezialgerät angefordert. Die Einsatzstelle wurde in mehrere Abschnitte gegliedert, um sowohl die Brandbekämpfung als auch den Schutz angrenzender Gebäude sicherzustellen.
In Spitzenzeiten kamen mehrere handgeführte Rohre, ein Wasserwerfer sowie Schaumrohre und die Wenderohre der Drehleitern zum Einsatz. Eine Drohne der Freiwilligen Feuerwehr lieferte Bilder zur Lageerkundung und zur Ausbreitungsgefahr des Brandes. Mitarbeiter des Betriebs unterstützten die Feuerwehr, indem sie den Brandhaufen mit einem Bagger abtrugen.
Im Gemeindegebiet von Alfter war durch den Brand eine Rauchentwicklung sowie eine Geruchsbelästigung wahrnehmbar. Die Feuerwehr Alfter führte Messungen durch und informierte die Bevölkerung. Diese Maßnahmen konnten jedoch schnell ohne relevante Ergebnisse abgebrochen werden. Zudem wurde die Umgehungsstraße L183n zwischen Hersel und dem Kreisel Grootestraße sowie die Hohe Straße im Bereich der Einsatzstelle gesperrt.
Der Brand konnte gegen 17:00 Uhr unter Kontrolle gebracht werden, die Löscharbeiten waren um 18:15 Uhr abgeschlossen. Derzeit laufen die Aufräumarbeiten. Insgesamt waren rund 70 Einsatzkräfte von drei Wachen der Berufsfeuerwehr und neun Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz, unterstützt von den Ordnungsämtern Bonn, Alfter und Bornheim sowie dem Malteser-Hilfsdienst.