Brand im Karosseriebau- und Lackierbetrieb in Mönchengladbach-Neuwerk

Blaulicht Rheinland

Am 30. April 2026 bemerkten Anrufer eine Rauchwolke über einem Karosseriebau- und Lackierbetrieb an der Engelblecker Straße in Mönchengladbach-Neuwerk. Die Leitstelle der Feuerwehr erhielt mehrere Meldungen zu diesem Vorfall, weshalb ein entsprechendes Feuerwehrteam zu einer Einsatzeinheit ausrückte.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte hatten sich bereits alle Mitarbeiter in Sicherheit gebracht. Ein Brand war in einer Abluftanlage ausgebrochen, die mit mehreren Lackierkammern verbunden war. Ein Trupp unter Atemschutz begann umgehend, das Feuer mit einem C-Rohr zu bekämpfen. Hierzu wurden gezielt Öffnungen in den Abluftleitungen geschaffen.

Um den Brand zu kontrollieren, wurde eine Drehleiter in Stellung gebracht, wobei ein Feuerwehrmann den Dachbereich überwachte und mit einem weiteren C-Rohr Flammen im Bereich des Austritts der Lüftungsanlage löschte. Nach der erfolgreichen Bekämpfung des Feuers mussten Maßnahmen ergriffen werden, um die Dachhaut um die Austrittsstelle zu öffnen. Dies war notwendig, da sich dort noch Glutnester befanden, die nicht sofort zugänglich waren, was die Arbeiten zeitaufwendig machte.

Während des gesamten Einsatzes war die Engelblecker Straße zwischen Nordring und Tonderner Straße für den Verkehr gesperrt. Glücklicherweise gab es bei dem Einsatz keine verletzten Personen.

Im Einsatz waren die Feuerwehr- und Rettungswache I (Neuwerk), das Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuer- und Rettungswache II (Holt), der Gerätewagen Hygiene sowie der Abrollbehälter Atemschutz des Technik- und Logistikzentrums (Holt). Zudem waren ein Notarzteinsatzfahrzeug, ein Rettungswagen und der Führungsdienst der Berufsfeuerwehr vor Ort. Einsatzleiter war Brandamtmann Miguel Diaz-Wirth.


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