Einsatzabschluss im Krefelder Hafen nach Großbrand

Blaulicht Rheinland

Krefeld. Wie in der Pressemitteilung der Feuerwehr Krefeld vom 06. Mai 2026 berichtet, ereignete sich am Mittwochabend ein Großbrand in einem Recyclingbetrieb auf der Hentrichstraße, bei dem etwa 700 Tonnen Metallschrott in Flammen aufgingen. Der Brand wurde um kurz nach 19 Uhr über den Notruf 112 gemeldet.

Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stellten sie sofort eine massive Rauchentwicklung fest. Angesichts des Ausmaßes des Feuers erhöhte der Einsatzleiter umgehend die Alarmstufe und forderte zusätzliche Einheiten an. Die Brandbekämpfung wurde mit mehreren Drehleitern sowie zahlreichen handgeführten Rohren organisiert. Für die Löschwasserversorgung kamen unter anderem zwei Hochleistungswasserfördersysteme zum Einsatz.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung warnte die Feuerwehr die Anwohner rechtzeitig über die Warn-App NINA und riet dazu, Türen und Fenster geschlossen zu halten sowie Klima- und Lüftungsanlagen abzuschalten. Zusätzlich wurden im betroffenen Gebiet Sirenen ausgelöst. Die Warnung wurde am Donnerstag um 11:53 Uhr aufgehoben.

Umfassende Messungen auf Schadstoffe ergaben keine Hinweise auf Grenzwertüberschreitungen. Die Feuerwehr erhielt Unterstützung von Einsatzkräften aus umliegenden Städten und Kreisen, den Krefelder Betriebs- und Werkfeuerwehren sowie dem Technischen Hilfswerk und lokalen Hilfsorganisationen.

Insgesamt wurden an der Einsatzstelle 45 Personen vom Rettungsdienst untersucht, drei von ihnen mussten mit leichten Verletzungen in Krefelder Krankenhäuser transportiert werden. Der personalintensive Einsatz konnte am frühen Nachmittag erfolgreich beendet werden.


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