Am Donnerstagabend, dem 4. Juni, ereignete sich auf der Teutoburger Straße in Oberhausen eine gefährliche Körperverletzung. Der Tatverdächtige setzte dabei eine Reizgaspistole gegen das Opfer ein. Bei der Auseinandersetzung wurde die Polizei um 22:43 Uhr über mehrere Anrufe von Zeugen informiert, die von einer Konfrontation verschiedener Personen auf dem Gelände der ARAL-Tankstelle an der Hallenbad-Kreuzung berichteten.
Mehrere Streifenwagen kamen daraufhin zum Einsatz. Die Polizeibeamten trafen am Tatort auf das 24-jährige Opfer, das sichtbare Rötungen und Reizungen im Gesicht hatte und durch eine Rettungswagenbesatzung behandelt werden musste.
Der Tatverdächtige hatte währenddessen die Flucht ergriffen und war zu Fuß über die Teutoburger Straße entkommen. Mehrere Einsatzkräfte führten daraufhin eine Fahndung im Tatortbereich durch. Nach wenigen hundert Metern konnte der mutmaßliche Täter gesichtet werden, jedoch entfernte er sich trotz Aufforderungen der Polizei weiter.
Schließlich wurde der 41-Jährige am Ende der Kleinen Bronkhorststraße in einem Gartengrundstück festgenommen und fixiert. Nach den vor Ort erforderlichen Maßnahmen wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Polizeigewahrsam gebracht. Dort wurde ihm von einem Arzt eine Blutprobe entnommen. Der Verdächtige, der die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, steht nun unter dem Verdacht der gefährlichen Körperverletzung.