Großbrand in Wetter: Einheitlichkeit der Feuerwehren im Ennepe-Ruhr-Kreis betont

Blaulicht Rheinland

Am Donnerstag brach in einem Industriebetrieb in Wetter (Ruhr) ein Großbrand aus, der die Leistungsfähigkeit und die hervorragende Zusammenarbeit der Feuerwehren und Hilfsorganisationen im Ennepe-Ruhr-Kreis unter Beweis stellte. Alle Informationen zum Brandgeschehen sind in den Veröffentlichungen der Feuerwehr Wetter (Ruhr) zu finden.

Bereits bei der Alarmierung war absehbar, dass der Einsatz ein hohes Maß an Personal und technischer Unterstützung erfordern würde. So wurden neben der Feuerwehr Wetter (Ruhr) auch zahlreiche Feuerwehrkräfte aus dem gesamten Kreisgebiet mobilisiert. Die Feuerwehr Herdecke wurde sofort zur Einsatzstelle entsandt, während die Feuerwehren aus Gevelsberg und Witten im Verlauf der Löscharbeiten ihre Unterstützung leisteten.

Um die Sicherheit der Bevölkerung während des Großbrandes zu gewährleisten, übernahmen Einsatzkräfte der Feuerwehr Sprockhövel wichtige Aufgaben im Grundschutz und mussten auch zu einer weiteren Einsatzstelle ausrücken. Zudem wurde die Feuerwehr Hattingen hinzugezogen, um eine Führungskraft für den ABC-Einsatz bereitzustellen.

Um den hohen Bedarf an Atemschutzgeräten zu decken, wurde Personal der Kreisfeuerwehrzentrale an die Einsatzstelle geschickt. Ein entscheidendes Element der Einsatzleitung war der Einsatzleitwagen 2 des Ennepe-Ruhr-Kreises, der mit der „Information und Kommunikation“-Einheit der Feuerwehr Witten arbeitete. Besonders die Drohneneinheit spielte eine wichtige Rolle bei der Lokalisierung und Bekämpfung von Glutnestern im Dachbereich des betroffenen Gebäudes.

Auch das Technische Hilfswerk trug durch die Unterstützung der Ortsverbände Wetter und Remscheid zur Bewältigung der Situation bei, insbesondere bei der Bewertung der Gebäudestatik. Um die rund 170 Einsatzkräfte zu verpflegen, wurden Einheiten des Deutschen Roten Kreuzes und der Johanniter Unfallhilfe mobilisiert.

Die koordinierte Öffentlichkeitsarbeit übernahm der Kreisfeuerwehr-Pressesprecher, der ebenfalls vor Ort war. Die Kreisleitstelle aktivierte zudem einen zweiten Lagedienst, um den erhöhten Anforderungen gerecht zu werden.

Der Einsatz verdeutlicht die Stärke und Effizienz der Feuerwehren sowie Hilfsorganisationen im Ennepe-Ruhr-Kreis. Ihre Zusammenarbeit über Stadtgrenzen hinweg zeigte einmal mehr, wie wichtig die gemeinsame Bereitschaft ist. Kreisbrandmeister Martin Weber lobte die herausragende Leistung aller Beteiligten sowie den Zusammenhalt und die Professionalität der Einsatzkräfte.


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