Am Montag, dem 8. Juni, überwund ein 30-jähriger Mann im Duisburger Innenhafen eine Absperrung in der Nähe einer Fußgängerbrücke. Er gelangte von der Kaimauer aus ins Wasser und ging unter.
Trotz sofort eingeleiteter Suchmaßnahmen konnten die Taucher der Feuerwehr den Mann nur noch leblos aus dem Hafenbecken bergen. An dem Einsatz beteiligten sich zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr, ein Polizeihubschrauber, ein Rettungshubschrauber sowie die Wasserschutzpolizei.
Die Kriminalpolizei hat ein Verfahren zur Todesermittlung eingeleitet. Zuvor, in der Nähe der Niederstraße, wurde ein 60-jähriger Fußgänger angegriffen und schwer verletzt. Rettungskräfte transportsierten ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft, ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen besteht.