Am Montagabend, dem 15. Juni, ereignete sich im Kölner Hauptbahnhof eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Ein 27-jähriger Tatverdächtiger, dessen Staatsangehörigkeit bulgarisch ist, wird beschuldigt, ein Cuttermesser bei dem Vorfall eingesetzt zu haben.
Nach Angaben der Polizei kam es gegen 18:35 Uhr im Bereich der Rolltreppen zu den Bahnsteigen 2 und 3 zu einem Streit zwischen dem 27-Jährigen und einem 48-jährigen Deutschen. Der 48-Jährige versuchte daraufhin, sich auf dem Bahnsteig von der Situation zu entfernen. Der Tatverdächtige folgte ihm jedoch und führte, wie erste Ermittlungen zeigen, mehrere Stichbewegungen in dessen Richtung aus. Der Geschädigte stürzte zu Boden und konnte sich nach eigenen Angaben mit seiner Tasche gegen die Angriffe wehren.
Alarmierte Einsatzkräfte der Bundespolizei sowie der Polizei Nordrhein-Westfalen trafen kurz nach dem Vorfall am Bahnsteig ein und überwältigten den 27-Jährigen, der vorläufig festgenommen wurde. Der 48-Jährige erlitt durch den Angriff leichte Abschürfungen am Ellenbogen und am Bein. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf der Tat und den Hintergründen sind noch im Gange.