Ammoniakaustritt in Klever Industriebetrieb

Blaulicht Rheinland

Kleve – In der Nacht zum Donnerstag, dem 25. Juni, wurde die Feuerwehr Kleve um 2:39 Uhr zu einem Gefahrstoffaustritt an der Van-den-Bergh-Straße gerufen. In einem Industriebetrieb war es zu einem Ammoniakaustritt gekommen.

Der Löschzug Kellen sowie der CBRN-Zug der Feuerwehr Kleve und der Einsatzleitwagen aus Wardhausen-Brienen wurden sofort alarmiert. Glücklicherweise gab es keine Verletzten. Laut ersten Angaben kam es in einer Kühlanlage aufgrund eines Überdrucks zu einer kontrollierten Abgabe des Kältemittels über ein Sicherheitsventil.

Die Alarmierung des Einsatzes wurde durch Sensoren getriggert, woraufhin eine Evakuierung des Betriebs stattfand. Bei Ankunft der Feuerwehr hatte sich das Personal bereits an den Sammelpunkten außerhalb des Betriebs versammelt.

Um die Ausbreitung des Gefahrstoffs in der Luft zu überwachen, setzte Einsatzleiter Ralf Benkel den CBRN-Erkunder ein. Mit einem speziellen Fahrzeug wurde schnell festgestellt, dass in der direkten Umgebung des Betriebs keine messbare Ammoniakkonzentration mehr vorhanden war. Daraufhin entsandte ein Trupp des CBRN-Zugs Chemikalienschutzanzüge (CSA) für weitere Messungen in das Gebäude.

Parallel dazu wurde das Gelände auch durch die alarmierte Erkundergruppe mithilfe einer Drohne überwacht. Es wurde festgestellt, dass die Ammoniakbelastung in den betroffenen Bereichen durch Belüftungsmaßnahmen ausreichend reduziert werden konnte.

Zusätzlich wurde zur Unterstützung der örtlichen Einsatzkräfte der CBRN-Zug sowie der ELW2 des Kreises Kleve nachalarmiert. Nachdem die Gefahr für Personen gebannt war, konnte die Feuerwehr nach etwa vier Stunden den Einsatz beenden.


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