Am Nachmittag des 30. Juni 2026 kam es auf der Autobahn 61 in Fahrtrichtung Venlo zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem eine Person tödlich verletzt wurde. Für das Unfallopfer kam jede Hilfe zu spät, weshalb der alarmierte Rettungshubschrauber nicht zu der Einsatzstelle fliegen musste.
Die Notfallseelsorge übernahm die Betreuung der beteiligten Personen sowie weiterer Betroffener. Aufgrund der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen sowie der polizeilichen Unfallaufnahme wurde die Autobahn 61 in dem betroffenen Abschnitt komplett gesperrt. Auch auf der Gegenfahrbahn kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, da viele Verkehrsteilnehmer ihre Geschwindigkeit reduzierten, um einen Blick auf die Unfallstelle zu werfen.
Um die Einsatzstelle abzuschirmen und die Persönlichkeitsrechte der betroffenen Person zu wahren, errichtete die Feuerwehr einen Sichtschutz. Ein spezialisiertes Unfallaufnahmeteam der Polizei nahm Ermittlungen zur Unfallursache auf.
Zur Unterstützung waren der Hilfeleistungszug der Feuerwehr und Rettungswache II (Holt), ein Feuerwehrkran, ein Rüstwagen sowie ein Fahrzeug des Technik- und Logistikzentrums im Einsatz. Des Weiteren waren die Einheiten Wanlo und Wickrathberg der Freiwilligen Feuerwehr, drei Rettungswagen, ein Notarzt, die Notfallseelsorge sowie der Führungsdienst der Feuerwehr Mönchengladbach beteiligt. Einsatzleiter war Brandamtsrat Yannic Linnemann.