Chemikalienaustritt in Mönchengladbach-Odenkirchen-West: Eine Person verletzt

Blaulicht Rheinland

Am Nachmittag des 2. Juli 2026 wurde die Feuerwehr Mönchengladbach zu einem Chemikalienhandel an der Wetschewell alarmiert. Der Anlass des Einsatzes war der Austritt von Schwefelsäure.

Laut ersten Meldungen hatte sich eine Person verletzt. Aufgrund der unklaren Situation wurden sofort mehrere Einsatzkräfte zur Einsatzstelle entsandt. Bei ihrem Eintreffen hatten die Mitarbeitenden den betroffenen Bereich bereits verlassen.

Die verletzte Person wurde von Ersthelfern bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes versorgt. Ein Trupp unter Chemikalienschutzanzug (CSA) ging zur Erkundung des Gefahrenbereichs vor und stellte fest, dass keine weitere Schwefelsäure austrat.

Im Verlauf des Einsatzes verhinderten die Einsatzkräfte, dass die ausgelaufene Chemikalie in die Kanalisation gelangte. Zudem wurde der Gefahrenbereich abgesperrt und vorsorglich ein Dekontaminationsplatz eingerichtet.

Nach der Feststellung, dass keine weiteren Gefahren vorlagen, wurde eine Fachfirma mit der Beseitigung und fachgerechten Entsorgung der Chemikalie beauftragt. Die verletzte Person erhielt nach der Erstversorgung und Untersuchung durch den Notarzt ärztliche Hilfe in einer Spezialklinik. Weitere Personen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt.

Der Einsatz konnte nach Abschluss der Sicherungsmaßnahmen beendet werden. Beteiligt waren der Hilfeleistungszug der Feuer- und Rettungswache III aus Rheydt sowie verschiedene Fahrzeuge und Einheiten der Feuerwehr und des Rettungsdienstes.


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