Düsseldorf, 6. Juli 2026 – In der Nacht zu Montag versuchten Polizisten, ein mit vier Personen besetztes Fahrzeuggespann auf der A 52 bei Meerbusch zu kontrollieren. Der Fahrer weigerte sich jedoch zu stoppen und flüchtete. Während seiner Flucht rammte er einen Streifenwagen und kollidierte mit zwei weiteren Einsatzfahrzeugen der Polizei.
Das Gespann kam schließlich in Höhe des Autobahnkreuzes Mönchengladbach zum Stillstand. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Insassen das Fahrzeug verlassen und flohen. Drei der Personen konnten nach kurzer Verfolgung von den Beamten festgenommen werden; dabei wurde ein Verdächtiger durch einen Biss eines Diensthundes verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.
Der Fahrer des Gespanns, der unter Alkoholeinfluss stand und keine Fahrerlaubnis hatte, wird zudem verdächtigt, einen zuvor in Düsseldorf entwendeten Wohnwagen zu steuern. Gegen ihn besteht ein Haftbefehl aufgrund einer vorherigen Tat. Die beiden festgenommenen Insassen, ebenfalls britischer Staatsangehörigkeit, befinden sich im Polizeigewahrsam. Die Ermittlungen zu den Vorfällen dauern an.