Kalkar – Am 15. Juli 2026 wurde die Freiwillige Feuerwehr Kalkar um 18:25 Uhr zu einem Flächenbrand an der NATO-Rampe in Grieth alarmiert. Vor Ort brannten ein Haufen Unrat und eine Grasfläche von etwa 300 Quadratmetern.
Zur Brandbekämpfung setzten mehrere Löschzüge, darunter Grieth, Emmericher Eyland/Bylerward/Huisberden und Wissel, sowie das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug des Löschzuges Kalkar Mitte ein. Ein Traktor mit Tankanhänger, der rund 30.000 Liter Wasser bereitstellte, wurde ebenfalls zur Unterstützung hinzugezogen. Der Traktor stammte von der Firma Seegers, während die Firma Lenatec den Tankanhänger zur Verfügung stellte. So konnte die Feuerwehr ausreichend Löschwasser an der Einsatzstelle garantieren und die Brandbekämpfung effizient durchführen.
Rund 50 Einsatzkräfte waren bei diesem Einsatz, der von Stadtbrandinspektor Marc Meyer geleitet wurde, vor Ort. Um Glutnester zu bekämpfen und eine erneute Ausbreitung des Feuers zu verhindern, kamen unter anderem Feuerpatschen zum Einsatz.
Bereits während der Löscharbeiten in Grieth erhielt die Feuerwehr Informationen über einen weiteren Brand in Kleve-Brienen, wo ein Mähdrescher auf einem Feld in Flammen stand. Nachdem die Arbeiten an der NATO-Rampe weitgehend abgeschlossen waren, bot die Feuerwehr Kalkar ihre Hilfe an. Vier Einsatzkräfte machten sich umgehend mit einem Mannschaftstransportfahrzeug und dem Traktor auf den Weg nach Kleve-Brienen, um die örtlichen Feuerwehren zu unterstützen und Löschwasser bereitzustellen.
Die Feuerwehr Kalkar bedankt sich bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. Zudem wird eindringlich auf die derzeit hohe Brandgefahr hingewiesen. Offen gelassenes Feuer und achtlos weggeworfene Zigaretten können in diesen trockenen Bedingungen schnell zu gefährlichen Bränden führen. Die Bürger werden gebeten, besonders umsichtig zu handeln.