Im Rahmen der landesweiten Initiative #BESSEROHNEMESSER führte die Polizei Oberhausen am Donnerstagabend einen Sondereinsatz zur Bekämpfung von Messergewalt im öffentlichen Raum durch. Dieser Einsatz wurde von verschiedenen Kräften unterstützt, darunter der Bereitschaftspolizei, der Bundespolizei sowie dem Kommunalen Ordnungsdienst und der Ausländerbehörde der Stadt.
Ziel des mehrstündigen Einsatzes war es, die Sicherheit im öffentlichen Raum zu erhöhen und das Sicherheitsgefühl der Bürger zu stärken. Besonders im Blickpunkt standen Bereiche mit hoher Menschenansammlung. Die Polizei definiert Messerkriminalität als Straftaten, die mit einem Messer als Tatmittel begangen werden. Angriffe mit Messern können schnell lebensbedrohliche Folgen haben, weshalb die Verfügbarkeit und die Möglichkeit des verdeckten Mitführens von Messern eine besondere Gefährdung darstellen.
Die Polizei Oberhausen setzte zusammen mit ihren Partnern auf umfangreiche Kontrollen und eine enge Zusammenarbeit. Im Rahmen des Einsatzes wurden insgesamt 154 Personenkontrollen durchgeführt, dabei kam es zu 3 Festnahmen und 1 Ingewahrsamnahme. Zudem wurden 2 erkennungsdienstliche Behandlungen und mehrere Strafanzeigen erstattet, unter anderem wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und Aufenthaltsgesetz sowie aufgrund von Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
Des Weiteren wurden diverse Gegenstände sichergestellt, einschließlich eines Einhandmessers, eines Schlagstocks und eines Reizstoffsprühgeräts. Die Polizei setzte zudem 13 Platzverweise aus und führte 3 Aufenthaltsermittlungen durch. Die Behörde betont, dass sie die Bekämpfung von Messergewalt auch in Zukunft fortsetzen wird, um zur Sicherheit in der Stadt beizutragen.