Großeinsatz der Feuerwehr in Mönchengladbach am 1. Juni 2026

Blaulicht Rheinland

In den frühen Morgenstunden des 1. Juni 2026 wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr in Mönchengladbach aufgrund mehrerer Feuermeldungen in die Stadtteile Holt und Westend alarmiert.

Um 5:09 Uhr ereignete sich ein Kleinbrand auf einem Balkon im Bereich Engelsholt. Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen.

Nur wenige Minuten später, um 5:16 Uhr, wurde ein Brand in der Luisenstraße registriert, bei dem mehrere Mülltonnen und ein Motorroller an einer Hausfassade in Flammen standen. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte eine Ausbreitung der Flammen auf das Gebäude verhindert werden.

Um 5:27 Uhr wechselten Teile der Einsatzkräfte direkt zur Hehner Straße, wo ein weiterer Brand auf einem Balkon gemeldet wurde. Die Bewohner des Mehrfamilienhauses verließen das Gebäude eigenständig, unterstützt von der Polizei. Dabei atmeten mehrere Personen Rauchgase ein. Insgesamt wurden 11 Personen an dieser Einsatzstelle durch Notärzte untersucht, von denen 10 in örtliche Kliniken gebracht wurden. Zudem rettete die Feuerwehr zwei Katzen aus einer Wohnung.

Für die Dauer des Großeinsatzes war die Hehner Straße im Bereich der Brandstelle gesperrt. Alle Einsatzstellen wurden zur Ermittlung der Brandursache an die Polizei übergeben. Bei dem Einsatz waren die Feuer- und Rettungswachen I (Neuwerk) und II (Holt) sowie die Freiwillige Feuerwehr-Einheiten Stadtmitte und Hardt im Einsatz. Zudem waren 6 Rettungswagen, 2 Notärzte sowie einige Führungsdienste der Berufsfeuerwehr beteiligt. Der Rettungsdienst wurde kurzfristig durch 3 weitere Rettungswagen verstärkt.

Der Einsatzleiter war der städtische Branddirektor Dirk Schattka.


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