In Huckingen kam es am Samstagmittag, dem 8. August, zu einem Vorfall, bei dem ein Stein von einer Brücke auf die Windschutzscheibe eines BMW prallte. Der Geschädigte, ein 60-jähriger Autofahrer, informierte um 11:50 Uhr die Polizei. Der Vorfall ereignete sich auf der Autobahn A59 in Fahrtrichtung Dinslaken zwischen den Anschlussstellen Kreuz Duisburg Süd und Duisburg-Großenbaum. Laut ersten Informationen blieb das Fahrzeug unversehrt, allerdings entstand Sachschaden.
Die Staatsanwaltschaft Duisburg stuft die Tat als versuchten Mord ein, weshalb eine Mordkommission mit den Ermittlungen betraut wurde. An der Autobahn wurden an drei Brücken, von denen der Stein geworfen worden sein könnte, Spuren gesichert. Aus diesem Grund musste der Bereich vorübergehend gesperrt werden.
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Am Abend desselben Tages meldete sich ein 53-jähriger Mann bei der Polizei. Er gestand, in der Vergangenheit mehrfach Steine auf Autobahnen geworfen zu haben. Die Beamten nahmen ihn daraufhin fest. Der Verdächtige steht auch im dringenden Verdacht, an einem ähnlichen Vorfall Ende Juli 2026 beteiligt gewesen zu sein.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde am Sonntag, dem 9. August, Untersuchungshaft gegen den Verdächtigen angeordnet. Die Ermittlungen zu möglichen weiteren Steinwürfen und den Motiven des Täters sind noch im Gange.
Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall oder zur Person des Tatverdächtigen geben können, sich beim Kriminalkommissariat 11 unter der Rufnummer 0203 2800 zu melden.