Im Zusammenhang mit dem bislang größten Waldbrand in Nordrhein-Westfalen sind seit dem heutigen Samstagmorgen über 120 Feuerwehrkräfte aus dem bergischen Städtedreieck im Einsatz. Die Feuerwehren aus Wuppertal, Solingen und Remscheid unterstützen die lokalen Kräfte in Hürtgenwald (Eifel) im Rahmen des NRW-Landeskonzeptes zur überregionalen Brandbekämpfung.
Die Alarmierung der Einsatzkräfte erfolgte in der Nacht. Mit dem Marschbefehl, der gegen Mitternacht in der gemeinsamen Feuerwehrleitstelle eintraf, sammelten sich die Helfer. Um 05:30 Uhr machten sich 121 Einsatzkräfte mit 33 Spezialfahrzeugen von Wuppertal aus auf den Weg in das betroffene Gebiet.
Bereits um 07:45 Uhr erreichten die Feuerwehrkräfte ihren Einsatzort in der Eifel und nahmen sofort mit den Löscharbeiten auf. Aufgrund der schwierigen Geländebedingungen bedarf es moderner Technik und schwerer Einheiten, um die Flammen zu bekämpfen. Derzeit ist geplant, dass die Kräfte aus dem bergischen Land bis zum Abend, circa 19:00 Uhr, eingesetzt werden.
Die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Organisationen erfolgt reibungslos. Die Feuerwehrkräfte arbeiten mit zahlreichen Blaulichtorganisationen, Behörden und zivilen Helfern zusammen. Unterstützung leisten unter anderem die Landes- und Bundespolizei sowie das Technische Hilfswerk (THW). Lokale Landwirte tragen durch den Transport von Löschwasser mit Güllefässern zur Bekämpfung des Feuers bei.
Allerdings ist bisher unklar, wie lange die Einsätze aufgrund der aktuellen Wetterbedingungen und der Dynamik des Feuerverlaufs weiterhin nötig sein werden.