Im Katastrophengebiet Hürtgenwald, Eifel, haben Feuerwehrkräfte aus den Städten Wuppertal, Solingen und Remscheid bedeutende Fortschritte im Kampf gegen den größten Waldbrand in Nordrhein-Westfalen erzielt. Die Einsatzkräfte konnten die Flammen nicht nur unter Kontrolle bringen, sondern diese auch gezielt zurückdrängen.
Auf Bitte der Einsatzleitung wurde die Einsatzdauer der 121 Helfer von 12 auf 24 Stunden verlängert. Während der Arbeiten erhielten die Einsatzkräfte logistische Unterstützung aus der Heimat und erfuhren eine überwältigende Hilfsbereitschaft von Seiten der Bevölkerung. Ein unaufgefordertes Versorgen mit Lebensmitteln, Snacks und Erfrischungen motivierte die erschöpften Einsatzkräfte erheblich.
Die Feuerwehrführung zeigte sich von der Solidarität der Einwohner bewegt und sprach ihren Dank aus. Diese Gastfreundschaft dürfte für die Einsatzkräfte in der schwierigen Situation sehr wertvoll sein.
Zusätzlich zu diesen positiven Entwicklungen arbeiteten die Feuerwehrkräfte gemeinsam mit dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW an der Schaffung neuer Brandschneisen. Diese Maßnahmen ermöglichten gezieltere Löschangriffe auf die Brandherde.
Für die Nacht übernahmen die Heimatfeuerwehren die Organisation eines Logistiktransports, um Feldbetten und weitere Versorgungsgüter in das Schadensgebiet zu bringen. Dies gewährleistet den Kräfte während der extremen Temperaturen nötige Ruhepausen.
Die Feuerwehrleute sind optimistisch, ihren Einsatzabschnitt am Sonntagmorgen in stabilisiertem Zustand an die Gesamteinsatzleitung übergeben zu können, bevor sie die Heimreise antreten.