Düsseldorf – Am Montagabend, den 17. August 2026, kam es zu einem Einsatz der Bundespolizei im ICE 620, der am Düsseldorfer Hauptbahnhof einfuhr. Ein 33-jähriger Mann hatte mehrere Reisende belästigt und zeigte ein aggressives Verhalten, was zu seinem Ausschluss von der Weiterfahrt führte.
Gegen 22.00 Uhr wurde die Polizei alarmiert, da der Mann sich weigerte, den Zug freiwillig zu verlassen. Auch im Kontakt mit den Polizeibeamten verhielt er sich unkooperativ und leistete erheblichen Widerstand, indem er in Richtung der Beamten spuckte. In der Folge wurde er zu Boden gebracht und gefesselt.
Zur weiteren Bearbeitung des Vorfalls wurde der Mann zur Dienststelle gebracht, wo er weiterhin aggressiv auftrat. Bei einer Durchsuchung entdeckten die Beamten einen Schlagring, der ein integriertes Springmesser enthielt, und beschlagnahmten dieses. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,47 Promille.
Nach der Bestätigung seiner Gewahrsamsfähigkeit durch einen Arzt wurde der 33-Jährige bis zum folgenden Tag um 6.00 Uhr in Gewahrsam gehalten. Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren ein, das den Verdacht auf Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und einen Verstoß gegen das Waffengesetz umfasst.