Mönchengladbach-Hardterbroich-Pesch, 02.09.2026, 11:49 Uhr – Die Feuerwehr wurde am frühen Mittag zu einem Wohnhaus an der Pescher Straße alarmiert, nachdem eine Bewohnerin den Alarm eines Rauchwarnmelders sowie Brandgeruch wahrgenommen hatte.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten alle Bewohner das Gebäude bereits verlassen. Unter Atemschutz ging ein Trupp in das Gebäude. Beim Öffnen der Tür zur betroffenen Wohnung wurden die Einsatzkräfte von dichtem schwarzem Rauch empfangen. Trotz der eingeschränkten Sicht konnten sie den Brandherd zügig in der Küche ausfindig machen und diesen löschen. Anschließend entrauchten sie die Wohnung mit einem Hochleistungslüfter.
Ein weiterer Trupp kontrollierte währenddessen das Gebäude auf eventuell hilflose oder eingeschlossene Personen. Glücklicherweise war niemand mehr im Gebäude.
Die Bewohnerin der betroffenen Wohnung wurde durch den Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Während des Einsatzes musste die Pescher Straße zwischen Hoffnungsstraße und Reyerhütter Straße komplett gesperrt werden. Nach Abschluss der Maßnahmen konnten die anderen Bewohner wieder in ihr Wohnhaus zurückkehren. Die vom Brand betroffene Wohnung bleibt vorerst unbewohnbar.
An dem Einsatz waren mehrere Fahrzeuge der Feuerwehr und des Rettungsdienstes beteiligt, darunter der Löschzug der Feuer- und Rettungswache I und ein Hilfeleistungslöschfahrzeug. Einsatzleiter war Brandamtmann Sascha Göddertz.