Wuppertal (ots) – Am 3. Oktober 2026, gegen 16:45 Uhr, wurde der Feuerwehrleitstelle eine Rauchentwicklung aus dem Keller eines Wohnhauses in der Schimmelsburg gemeldet. Zeugen berichteten zuvor von einem hörbaren Knall.
Die Feuerwehr sowie der Rettungsdienst wurden daraufhin schnell zur Einsatzstelle alarmiert. Zudem kam eine Einheit für spezielle Brandbekämpfung hinzu, die in solchen Situationen standardmäßig eingesetzt wird.
Bei Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich die Lage. Im Keller war deutlicher Brandrauch festzustellen, während sich mehrere Bewohner im Treppenraum befanden, die das Gebäude jedoch selbstständig verlassen konnten, ohne verletzt zu werden.
Die Feuerwehr kontrollierte den Treppenraum schrittweise, um sicherzustellen, dass keine weiteren Personen in Gefahr waren. Ein schneller Zugang zum Keller wurde durch das Öffnen einer von außen erreichbaren Kellertür geschaffen.
Ein Atemschutztrupp ging in den verrauchten Keller, wo sie eine kleine Brandstelle im Durchgangsbereich zum Garten entdeckten. Das Feuer konnte zügig gelöscht werden.
Nach dem Löschen des Feuers setzte die Feuerwehr einen Hochleistungslüfter ein, um den Brandrauch aus dem Gebäude zu entfernen. Anschließend wurden spezielle Messgeräte verwendet, um das Gebäude auf mögliche Schadstoffe zu überprüfen; dabei wurden keine gesundheitsschädlichen Konzentrationen festgestellt. Alle Bewohner konnten anschließend in ihre Wohnungen zurückkehren.
Die Polizei war vor Ort, um die Ermittlungen zur Brandursache aufzunehmen. Während der Einsatzmaßnahmen war die Straße Schimmelsburg vollständig gesperrt, was auch Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr hatte: Einige Buslinien der Wuppertaler Stadtwerke konnten ihre reguläre Route nicht mehr bedienen.
Der Feuerwehreinsatz ist nun abgeschlossen.