Köln – Im Zusammenhang mit zwei Geldautomatensprengungen wurden vier niederländische Staatsangehörige festgenommen. Diese Festnahmen erfolgten nach einer internationalen Zusammenarbeit der Polizeibehörden aus den Niederlanden und Deutschland.
Die erste Sprengung fand am 14. September 2026 in Oldenburg statt. Bereits zu diesem Zeitpunkt begannen die Ermittler des Polizeipräsidiums Köln und der Zentralen Kriminalinspektion (ZKI) Oldenburg mit ihren Untersuchungen. Am 30. September 2026 kam es dann zur Sprengung eines weiteren Geldautomaten in Oer-Erkenschwick, Nordrhein-Westfalen.
Im Rahmen der schnellen Ermittlungen konnte die Einreise eines verdächtigen Fahrzeugs aus Amsterdam nach Nordrhein-Westfalen festgestellt werden. Kurz nach dieser Einreise kam es zu der zweiten Sprengung. Eine länderübergreifende Fahndung wurde eingeleitet, die schließlich zur Festnahme der Verdächtigen in Amsterdam führte. Gegen diese wurden Haftbefehle erlassen.
Bei der Durchsuchung des Tatfahrzeugs sowie der Wohnstätten der Verdächtigen wurden nicht nur erhebliche Mengen von mit Raubstopptinte gefärbtem Bargeld sichergestellt, sondern auch illegaler Sprengstoff und entsprechendes Werkzeug.
Die Ermittlungen dauern an, wobei die Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Polizeibehörden, dem Bundeskriminalamt und Europol eine entscheidende Rolle spielte. Ob die festgenommenen Personen für weitere Straftaten im Bundesgebiet verantwortlich sind, wird im Rahmen der fortlaufenden Untersuchungen geprüft.