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Polizei

Mülheimer Feuerwehr unterstützt Evakuierung in Moers nach Bombenfund

Einsatzkräfte der Feuerwehr Mülheim an der Ruhr waren am 27. Mai 2026 an umfangreichen Evakuierungsmaßnahmen in Moers beteiligt. Hintergrund war die Entschärfung einer Weltkriegsbombe.

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Symbolbild · Blaulicht Rheinland
OrtDuisburg
Veröffentlicht28.05.2026 · 14:39 Uhr
BereichPolizei
Originalquellepresseportal.de

Mülheim an der Ruhr, 27. Mai 2026 – Die Feuerwehr aus Mülheim an der Ruhr war an diesem Mittwoch Teil eines umfassenden Evakuierungsmaßnahmen in Moers. Diese wurden notwendig, da eine Weltkriegsbombe entschärft beziehungsweise kontrolliert gesprengt werden sollte. Im Rahmen dieser Maßnahmen mussten neben einem Krankenhaus auch ein angrenzendes Altenheim sowie umliegende Gebiete geräumt werden.

Gegen 11:00 Uhr alarmierte die Einsatzleitung den Patiententransportzug (PTZ) sowie den Betreuungsplatz 500 aus Mülheim. Der PTZ ist auf den strukturierten Transport von Patientinnen und Patienten im Schadensfall ausgelegt, während der Betreuungsplatz 500 ein Konzept zur Versorgung einer großen Anzahl betroffener Personen darstellt. Zusammen mit weiteren Patiententransportzügen aus Mönchengladbach, Duisburg, Krefeld, Essen, dem Kreis Mettmann und dem Kreis Kleve trugen die Mülheimer Kräfte zur Evakuierung bei.

Im Verlauf des Einsatzes wurden zahlreiche Transporte durchgeführt, dabei wurden betroffene Personen in umliegende Krankenhäuser oder in vorbereitete Betreuungsstellen verlegt. Auch mehrere heimbeatmete Patientinnen und Patienten mussten in geeignete Einrichtungen transportiert werden. Während der Evakuierungsmaßnahmen war ein Arzt des Mülheimer Patiententransportzuges anwesend, um die medizinische Betreuung zu unterstützen.

Zusätzlich richtete der Betreuungsplatz 500 eine Sporthalle als Betreuungsstelle ein, wobei Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Broich halfen, die Halle zügig für die Aufnahme von Betroffenen vorzubereiten. Dort wurden etwa 100 Personen betreut; es wurden Sitzgelegenheiten, Feldbetten sowie Verpflegung und Getränke zur Verfügung gestellt.

Die Evakuierung konnte schließlich gegen 23:00 Uhr erfolgreich abgeschlossen werden, gefolgt von der kontrollierten Sprengung der Weltkriegsbombe. Im weiteren Verlauf wurden die Mülheimer Einheiten durch Kräfte aus Leverkusen und Düren abgelöst, während der Einsatz für die letzten Mülheimer Kräfte gegen 02:30 Uhr endete. Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte aus Mülheim an der Ruhr beteiligt.