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Jülich: Betrug durch falschen Amazon-Mitarbeiter

Ein 84-jähriger Mann aus Jülich wurde Opfer eines Betrugs, bei dem er mehrere tausend Euro verlor.

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OrtKreis Düren
Veröffentlicht27.02.2026 · 00:01 Uhr
BereichPolizei
OriginalquelleBehördenquelle

Kreis Düren. Ein 84-jähriger Mann aus Jülich wurde Opfer eines Betrugs, bei dem er mehrere tausend Euro verlor. Der Vorfall ereignete sich am 23. November 2025, als der Senior einen Anruf von einem vermeintlichen Amazon-Mitarbeiter erhielt.

Der Anrufer gab an, für die Abwehr von Hackerangriffen zuständig zu sein und behauptete, der Computer des Mannes sei gehackt worden. Während des Gesprächs erhielt der Täter Fernzugriff auf den Laptop des Opfers und manipulierte die Online-Banking-Darstellung. Dadurch wurde der Eindruck erweckt, dass bereits ein Fremdzugriff stattgefunden habe.

Der Betrüger brachte den Geschädigten dazu, TAN-Nummern herauszugeben, was zu mehreren Abbuchungen von seinem Girokonto führte. Zudem wurden auch Käufe über das Amazon-Konto des Mannes getätigt.

Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Betrugsmasche. Seriöse Unternehmen nehmen keinen unaufgeforderten Kontakt auf, um angebliche Hackerangriffe zu beheben. Es wird geraten, unbekannten Personen keinen Fernzugriff auf Computer zu gewähren und keine sensiblen Daten am Telefon weiterzugeben.

Im Falle eines solchen Anrufs sollte das Gespräch sofort beendet und über offizielle Kontaktwege des Unternehmens Rücksprache gehalten werden. Bei einem Schadensfall ist umgehend die Bank zu informieren und Anzeige bei der Polizei zu erstatten.

Die Ermittlungen zu diesem Fall dauern an.


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Quelle: presseportal.de