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Polizei

Unfall auf A4-Rastplatz Rurscholle: 47-Jähriger klammert sich an Lkw

Ein 47-jähriger Fernfahrer hat sich nach einem Unfall an einem Lkw festgehalten. Die Polizei sucht nach Zeugen des Vorfalls auf der A4.

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Symbolbild · Blaulicht Rheinland
OrtStädteregion Aachen
Veröffentlicht03.06.2026 · 14:17 Uhr
BereichPolizei
Originalquellepresseportal.de

Köln – Am Dienstag, dem 2. Juni, ereignete sich gegen 18 Uhr auf dem Rastplatz Rurscholle an der Bundesautobahn 4 ein Vorfall, bei dem ein 47-jähriger Fernfahrer sich an die Lkw-Front eines mutmaßlichen Unfallverursachers klammerte. Der Fahrer des mutmaßlich beteiligten Fahrzeugs, ein etwa 40 Jahre alter Osteuropäer mit dunkelblondem Kurzhaarschnitt und in einem Mercedes-Actros mit tschechischer Zulassung, ignorierte den Unfall und fuhr langsam in Richtung Aachen davon.

Nach Angaben von Zeugen bremste der Lkw-Fahrer nach etwa ein bis zwei Kilometern bis fast zum Stillstand, sodass der 47-Jährige gefahrlos abspringen konnte. Der unbekannte Fahrer setzte seine Fahrt anschließend fort.

Der Fernfahrer hatte zuvor seinen litauischen Volvo-Lkw auf dem Rastplatz geparkt, um einen Auflieger zu tauschen. Während der Unfallaufnahme beschädigte der Mercedes-Fahrer beim langsamen Vorbeifahren den Außenspiegel des geparkten Lkw und fuhr trotz der Aufforderung des Geschädigten weiter, ohne zu stoppen. Der 47-Jährige stellte sich daraufhin auf das Trittbrett unter dem Kühlergrill des Lkw, bevor der Fahrer auf die Autobahn auffuhr.

Das Verkehrskommissariat 1 hat die Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen und untersucht den Verdacht des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, der Nötigung sowie der versuchten gefährlichen Körperverletzung gegen den flüchtigen Fahrer. Die Polizei bittet weitere Zeugen, die Hinweise zu dem Fahrer geben können, sich unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden.