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Meldungen aus dem Rheinland

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Polizei

Auseinandersetzung im Regionalexpress in Wuppertal – Zugbegleiter mit Pfefferspray attackiert

Im Regionalexpress zwischen Köln und Wuppertal-Oberbarmen kam es zu einem Vorfall, bei dem ein Zugbegleiter mit Pfefferspray angegriffen wurde.

Symbolbild für Meldungen aus dem Rheinland
Symbolbild · Blaulicht Rheinland
OrtWuppertal
Veröffentlicht22.09.2026 · 15:24 Uhr
BereichPolizei
Originalquellepresseportal.de

Wuppertal – Am Abend des 21. September 2026 ereignete sich in einem Regionalexpress ein Vorfall zwischen einem Zugbegleiter und zwei weiblichen Reisenden im Alter von 18 und 21 Jahren. Der Zugbegleiter wurde während einer Fahrausweiskontrolle mit Pfefferspray attackiert, eine ärztliche Behandlung war jedoch nicht notwendig.

Gegen 22:30 Uhr prüfte der Zugbegleiter im RB 48, der von Köln Hauptbahnhof in Richtung Wuppertal-Oberbarmen unterwegs war, die Fahrausweise der Frauen. Dabei stellte sich heraus, dass die 18-jährige Deutsche keinen gültigen Fahrausweis hatte und die 21-jährige Syrerin ein Ticket verwendete, das auf eine andere Person ausgestellt war. Zudem filmten beide Frauen die Kontrolle.

Als der Zug in Wuppertal-Vohwinkel hielt, versuchten die Frauen, den Zug zu verlassen. Der Zugbegleiter verhinderte dies, daraufhin setzte eine der Frauen Pfefferspray gegen ihn ein. Daraufhin betätigten sie die Notentriegelung, obwohl der Zug bereits zur Ausfahrt angesetzt hatte, was zu einer späten Weiterfahrt führte. Bei der Auseinandersetzung wurde zudem das Prüfgerät des Zugbegleiters beschädigt.

Am Wuppertaler Hauptbahnhof wurden Bundespolizisten hinzugezogen, die Ermittlungen durchführten. dabei stellte sich heraus, dass gegen die 18-jährige Deutsche eine Aufenthaltsermittlung der Staatsanwaltschaft Düsseldorf wegen Beleidigung vorlag. Des Weiteren hielt sich die 21-jährige Syrerin unerlaubt im Bundesgebiet auf.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden beide Frauen wieder auf freien Fuß gesetzt. Gegen sie wurden Strafverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, des Betrugs, des Erschleichens von Leistungen, der Beeinträchtigung von Nothilfemitteln sowie der Sachbeschädigung eingeleitet.