Bundestag befasst sich mit sozial gerechtem Klimageld

Blaulicht Rheinland

Am Mittwoch, dem 10. September 2025, haben die Abgeordneten des Bundestages die Forderung der Fraktion Die Linke nach einem „sozial gerechten Klimageld“ erörtert. Der Antrag (21/789) wird nach der Debatte zur weiteren Behandlung an die Ausschüsse überwiesen, wobei der Umweltausschuss die Federführung übernimmt.

Die Linksfraktion argumentiert in ihrem Antrag, dass die seit 2021 geltende CO2-Bepreisung für Energieträger wie Heizöl, Erdgas, Benzin und Diesel sowie die 2023 eingeführte Bepreisung der Kohleverbrennung nur begrenzte klimatische Wirkungen in den Sektoren Verkehr und Gebäudewärme entfaltet. Zudem wird auf die sozialen Folgen hingewiesen. Insbesondere Mieterinnen und Mieter seien durch steigende Preise belastet, während Pendlerinnen und Pendler im öffentlichen Verkehr unzureichende Alternativen hätten. Angesichts der anstehenden Erhöhungen der CO2-Abgabe fordert die Linksfraktion dringend einen sozialen Ausgleich in Form eines Klimageldes, um Haushalte mit geringen und mittleren Einkommen zu unterstützen.


Quelle: bundestag.de

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