Bundestag debattiert Antrag der AfD zur Altersvorsorge mit ETF-Sparplan

Blaulicht Rheinland

Im Deutschen Bundestag fand am Donnerstag, den 29. Januar 2026, die erste Debatte über einen Antrag der AfD-Fraktion zur Einführung eines ETF-Sparplans für die Rente statt. Der Antrag, der unter der Nummer 21/2830 eingereicht wurde, wurde nach einer 20-minütigen Diskussion zur weiteren Beratung an die Ausschüsse überwiesen, mit dem Finanzausschuss in der federführenden Rolle.

In ihrem Antrag argumentieren die Abgeordneten, dass zusätzliche kapitalgedeckte Elemente die Altersvorsorge sinnvoll ergänzen könnten. Sie wiesen darauf hin, dass eine wertpapierbasierte Vorsorge einen langfristigen Anlagehorizont erfordere, jedoch dabei helfe, die Risiken des Kapitalmarktes abzufedern und den Zinseszinseffekt effektiv zu nutzen. Des Weiteren kritisieren sie die bestehenden Instrumente der dritten Säule, insbesondere die Riester-Rente und Rürup-Rente, die als unzureichend bewertet werden aufgrund hoher Kosten, geringer Renditen und mangelnder Transparenz.

Die Fraktion fordert unter anderem, dass das Sparen in UCITS-regulierten ETFs und Fonds als zertifizierbare Form der privaten Altersvorsorge zugelassen wird. Auch die Regelung zur Einrichtung von geschützten Altersvorsorge-Depots, die Pfändungsschutz und Nichtbeleihbarkeit sicherstellen sollen, wird gefordert. Darüber hinaus sollen staatlich verwaltete oder besonders regulierte Fonds als zusätzliche Anlageoption geprüft werden.


Quelle: bundestag.de
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