Kinderkommission äußert sich zu Sharenting und Kinderinfluencer

Redaktion Blaulicht Rheinland Update:

Die Kinderkommission des Deutschen Bundestages hat in ihrer jüngsten Sitzung am 25. Februar 2026 eine Stellungnahme zum Thema „Sharenting und Kinderinfluencer – Kommerzialisierung von Kindheit“ verabschiedet. In diesem Dokument werden die potenziellen Risiken für Kinder beschrieben und Vorschläge zur Stärkung ihrer Persönlichkeitsrechte und zum Schutz im digitalen Umfeld unterbreitet.

Der Vorsitzende Michael Hose hebt hervor, dass Kinder keine Objekte für kommerzielle Zwecke seien und ein Anrecht auf Privatsphäre sowie eine ungestörte Persönlichkeitsentwicklung hätten. Die Kommission betont, dass es nicht darum gehe, Eltern das Teilen privater Kinderfotos zu untersagen, da viele verantwortungsbewusst mit sozialen Medien umgehen. Kritisch wird jedoch der Umgang mit der Vermarktung von Kinderleben und privaten Momenten bewertet, besonders wenn diese mit Werbeeinnahmen verbunden sind.

Die Stellungnahme zielt darauf ab, Kinder besser vor digitaler Ausbeutung zu schützen und die öffentliche Debatte über Verantwortlichkeiten im digitalen Familienalltag anzuregen. Ein umfassender Schutz der Kinderrechte im Internet wird als notwendig erachtet, insbesondere im Hinblick auf die Darstellung von sensiblen Themen.

Die vollständige Stellungnahme steht unter diesem Link zur Verfügung.


Quelle: bundestag.de

Nach oben scrollen