Der Staatsschutz der Bonner Polizei hat die Ermittlungen zu einem Vorfall übernommen, der sich am Donnerstag, dem 2. April 2026, gegen 21:00 Uhr, im ICE auf der Strecke von Aachen nach Frankfurt/Main ereignete. Ein 20-jähriger Mann zündete dort zwei Sprengvorrichtungen.
Auf Antrag der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf wurde der Beschuldigte dem Ermittlungsrichter in Aachen vorgeführt, der einen Haftbefehl erließ. Der Haftbefehl erfolgt wegen des Verdachts auf versuchten Mord, gefährliche Körperverletzung und Verstöße gegen das Sprengstoffgesetz.
Aktuell wird untersucht, ob eine politische Motivation hinter den Taten steckt. Zudem berücksichtigen die Ermittler mögliche psychische Erkrankungen des Beschuldigten. Die Ermittlungen müssen weiterhin als laufend und umfassend betrachtet werden.