Bergisch Gladbach: Rauchentwicklung im Treppenhaus führt zu Einsatz von Feuerwehr und Polizei

Blaulicht Rheinland

Bergisch Gladbach – In der Nacht vom 28. April wurde die Feuerwehr sowie die Polizei aufgrund einer Rauchentwicklung in einem Wohn- und Geschäftshaus in der Hauptstraße alarmiert. Der Vorfall ereignete sich gegen Mitternacht und führte zur Entsendung mehrerer Feuer- und Rettungswachen sowie von zwei Rettungswagen und einem Notarzteinsatzfahrzeug. Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte vor Ort.

Zum Zeitpunkt des Eintreffens stellte sich heraus, dass das Treppenhaus im dritten Obergeschoss stark verraucht war. Mehrere Personen hatten sich noch in ihren Wohnungen aufgehalten und machten auf sich aufmerksam. In den ersten Maßnahmen konnten vier Personen aus dem Treppenraum gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden. Nach der Durchlüftung des Treppenhauses konnten weitere Bewohner ins Freie gebracht werden. Insgesamt wurden zehn Personen vor Ort betreut.

Die Ursache für den Rauch war eine Rauchbombe, die in das Treppenhaus geraten war, nachdem ein 32-jähriger Sohn diese während eines Streits mit seinem 77-jährigen Vater gezündet hatte. Der Vater trat gegen die Rauchbombe, was zur Verrauchung des Treppenhauses führte. Er erlitt leichte Verletzungen und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Es wurde kein Feuer entfacht, und es entstand kein Gebäudeschaden.

Gegen den Sohn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung sowie Sachbeschädigung eingeleitet. Zudem wurde ein Rückkehrverbot für 14 Tage verhängt.


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