Bochum. Im Rahmen einer Fahndungsmaßnahme kam es in einem Fernreisezug zu einem Vorfall, bei dem ein 20-jähriger Mann einen Bundespolizisten angriff. Der Vorfall ereignete sich am 27. Februar während einer Kontrolle im Zug auf der Strecke von Düsseldorf nach Bochum.
Die Bundespolizisten hatten den jungen Mann und eine 17-jährige Begleiterin aufgrund des Verdachts der Entführung einer Minderjährigen kontrolliert. Während der Befragung verhielt sich der Mann aggressiv und griff einen Beamten an, indem er ihm ins Gesicht schlug. Der Angriff wurde abgewehrt, der Angreifer zu Boden gebracht und gefesselt. Dabei biss er einem Beamten in das Schienbein, was zu einer Verletzung führte, jedoch blieb der Beamte dienstfähig.
Ein Rettungswagen wurde vorsorglich angefordert, da der Angreifer Schmerzen äußerte, eine akute Behandlungsbedürftigkeit bestand jedoch nicht. Nach Rücksprache mit dem Ermittlungsrichter wurde der 20-Jährige später entlassen. Auch die 17-Jährige wurde nach Rücksprache mit ihrer Mutter von den Beamten entlassen.
Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands, Beleidigung, Bedrohung und Körperverletzung eingeleitet.
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Quelle: presseportal.de
