Solingen – Um 11:07 Uhr wurde die Feuerwehr Solingen wegen eines mutmaßlichen Küchenbrands in die Friesenstraße gerufen. Eine auffällige Rauchsäule führte die Einsatzkräfte zum Brandort im Stadtteil Solingen-Wald.
Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das zweigeschossige Wohnhaus bereits in Vollbrand. Da sich das betroffene Gebäude in einem Hinterhof mit engen Nachbargebäuden befand, bestand die Gefahr, dass das Feuer auf diese übergreifen könnte.
<pDurch einen zügigen Einsatz der Feuerwehr konnte dies jedoch verhindert werden. Mit Hilfe von zwei Drehleitern und vier handgeführten Strahlrohren wurde der Brand unter Kontrolle gebracht und die angrenzenden Gebäude geschützt.
Gleichzeitig erhielt ein verletzter Bewohner des Wohnhauses Erstversorgung durch den Rettungsdienst und wurde anschließend zur weiteren Behandlung ins Klinikum Solingen gebracht.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde die WarnApp NINA aktiviert, um Anwohner der Umgebung aufzufordern, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Insgesamt waren bis zu 50 Einsatzkräfte von allen drei Wachen der Berufsfeuerwehr und der Löscheinheit 7 (Wald) sowie der Informations- und Kommunikationseinheit der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz. Um aufgrund parallel stattfindender Einsätze, darunter ein Brandmeldealarm in einem Altenheim und ein Ölaustritt, die Wachen der Berufsfeuerwehr zu besetzen, rückten die Löscheinheiten 6 (Gräfrath), 5 (Böckerhof) und 1 (Merscheid/Ohligs) nach.