Die Feuerwehr Bergisch Gladbach wurde heute um 10:05 Uhr alarmiert, um einen brennenden LKW auf der Bundesautobahn 4 in Fahrtrichtung Köln zu löschen. Der Vorfall ereignete sich zwischen den Anschlussstellen Bergisch Gladbach-Refrath und Köln-Merheim.
Für den Einsatz wurden die Feuer- und Rettungswachen 1 und 2, der Löschzug 10-Refrath sowie der Einsatzführungsdienst in Alarmbereitschaft versetzt. Zeitgleich entsandte die Feuerwehr Köln zur Unterstützung. Die Drehleiter der Feuer- und Rettungswache 1 kam als erstes Fahrzeug an der Einsatzstelle an und wurde sofort in die Brandbekämpfung integriert, während die Feuerwehr Köln bereits mit mehreren Fahrzeugen vor Ort war.
Bei Eintreffen der weiteren Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass die Ladung eines Sattelschleppers brannte. Der Fahrer hatte die Zugmaschine bereits selbstständig vom Auflieger getrennt. Die Ladung bestand aus kunststoffhaltigem Schrott.
Der Brand konnte mit mehreren Strahlrohren von außen unter Kontrolle gebracht werden. Obwohl zunächst eine Entladung des Aufliegers auf der Autobahn vorgesehen war, wurde diese aufgrund der stabilisierten Lage nicht durchgeführt. Stattdessen suchten die Autobahnpolizei, die Bezirksregierung Köln sowie die Feuerwehr nach einem sicheren Ort für die Entladung der Ladung. Eine entsprechende Anlage in Köln wurde schließlich ausgewählt.
Der Sattelschlepper wurde danach durch die Feuerwehr Köln zur gewählten Entladestelle begleitet. Während des gesamten Einsatzes hielten die Löschzüge 6 und 9 die verwaisten Feuer- und Rettungswachen im Stadtgebiet besetzt.
Der Einsatz auf der Autobahn endete gegen 13:00 Uhr, anschließend wurde die Sperrung der Fahrbahn in Fahrtrichtung Köln durch die Polizei aufgehoben. Insgesamt waren rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr Bergisch Gladbach an dem Einsatz beteiligt, die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Köln und den anderen Behörden verlief reibungslos.