Am Freitag, dem 13. März 2026, führte die Polizei verschiedene Durchsuchungen in Trier und Umgebung durch. Diese Maßnahmen sind Teil eines seit mehreren Monaten laufenden Ermittlungsverfahrens zur Betäubungsmittelkriminalität, das von der Kriminaldirektion Trier unter der Aufsicht der Staatsanwaltschaft Trier geleitet wird.
Auf Grundlage der bisherigen Ermittlungsergebnisse beantragte die Staatsanwaltschaft Durchsuchungsbeschlüsse und Untersuchungshaftbefehle gegen mehrere Tatverdächtige sowie für diverse Objekte. Diese Beschlüsse wurden vom Ermittlungsrichter erlassen und am genannten Tag zeitgleich durch die Polizei umgesetzt. Insgesamt waren rund 130 Polizeikräfte, darunter auch Spezialeinheiten, an dem Einsatz beteiligt.
Die Beamten durchsuchten insgesamt elf Objekte in der Region und stellten dabei über 20 Kilogramm Amphetamin, etwa 2.000 Ecstasypillen, sowie etwa 0,5 Kilogramm Kokain sicher. Des Weiteren waren andere Drogen wie Heroin, psychedelische Pilze und rund 1,4 Kilogramm Cannabis im Einsatzgebiet vorhanden. Auch mehrere Fahrzeuge, Bargeld im oberen vierstelligen Eurobereich, eine Druckluftwaffe sowie diverse Messer und Schlagwerkzeuge wurden sichergestellt.
Im Zuge der Maßnahmen nahmen die Einsatzkräfte fünf Männer im Alter zwischen 26 und 36 Jahren fest, die auf Grundlage bereits erlassener Untersuchungshaftbefehle inhaftiert wurden. Zudem ergaben sich Hinweise auf die Beteiligung einer weiteren 31-jährigen Frau, die ebenfalls vorläufig festgenommen wurde. Diese wurde später dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der für die Männer Untersuchungshaft anordnete, während der Haftbefehl gegen die Frau unter Auflagen außer Vollzug gesetzt wurde.
Darüber hinaus wurden im Bereich Nordrhein-Westfalen drei Wohnobjekte durchsucht, wo ein weiterer Haftbefehl gegen einen 33-jährigen Mann aus Duisburg vollstreckt wurde. Im Rahmen dieser Durchsuchungen sicherte die Polizei rund 177.000 Euro Bargeld. Der Verdächtige wurde ebenfalls dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der auch hier Untersuchungshaft anordnete.
Die Ermittlungen zu dem Fall sind weiterhin im Gange.