In Wuppertal wurde die Feuerwehr zu einem Mehrfamilienhaus in der Eichenstraße alarmiert, nachdem in einer Erdgeschosswohnung Putz von der Decke gefallen war. Die Einsatzkräfte öffneten zunächst die betroffene Decke, um die Ursache und das Ausmaß des Schadens zu ermitteln.
Bei dieser Untersuchung stellte sich heraus, dass die tragende Struktur der Decke durch morsche und teilweise fehlende Balken stark geschädigt war. Eine weitere Öffnung der Decke ergab eine akute Einsturzgefahr, weshalb die Einsatzkräfte die notwendige Abstützung der betroffenen Balken vornahmen.
Um die Situation zu stabilisieren, wurde das Technische Hilfswerk (THW hinzugezogen. Dieses führte die erforderlichen Sicherungsmaßnahmen durch, einschließlich einer fachlichen Einschätzung der Gefahrenlage durch einen Experten des THW sowie der zuständigen Bauaufsicht.
Dank der getroffenen Maßnahmen konnte ein vorläufig sicherer Zustand im Gebäude hergestellt werden. Für die beiden Wohnungen, die von der Gefahrenlage betroffen waren, wurde ein Betretungsverbot ausgesprochen. Die betroffene Familie konnte von der Stadt untergebracht werden, während ein weiterer Mieter sich selbst um eine Unterkunft kümmerte.
Die weitere Bewertung des Gebäudes sowie die erforderlichen baulichen Maßnahmen müssen im Anschluss mit der zuständigen Bauaufsicht koordiniert werden. Der Einsatz von Feuerwehr und THW dauerte etwa neun Stunden.