Ermittlungen zur Drogenproduktion: Vier Verdächtige in Untersuchungshaft

Blaulicht Rheinland

Im Zuge der Ermittlungskommission Awari berichteten die Staatsanwaltschaft Krefeld und die Polizei Mönchengladbach über mehrere Durchsuchungen, die am 15. Juli stattfanden. Die Ermittlungen richten sich gegen neun Personen aus Deutschland und den Niederlanden, die verdächtigt werden, in erheblichem Maße mit Betäubungsmitteln zu handeln.

Während des Einsatzes durchsuchten die Einsatzkräfte in Mönchengladbach, dem Kreis Viersen, dem Kreis Heinsberg sowie in den Niederlanden verschiedene Wohnungen und Lagerorte. Dabei wurden mehrere Beweismittel, darunter Schusswaffen, eine bedeutende Summe Bargeld sowie Cannabis und Chemikalien zur Drogenproduktion, sichergestellt.

Im Vorfeld der Durchsuchungen hatte die Staatsanwaltschaft Krefeld Haftbefehle gegen drei verdächtige Personen erwirkt. Diese befinden sich nun in Untersuchungshaft, wobei zwei die Haft in Deutschland und eine in den Niederlanden verbüßt. Zusätzlich wurden im Rahmen des Einsatzes drei weitere Männer vorläufig festgenommen. Nach Prüfung durch die Staatsanwaltschaft wurden zwei von ihnen inzwischen entlassen, während der dritte am 16. Juli einem Haftrichter vorgeführt wurde, der ebenfalls die Untersuchungshaft anordnete.

Ein besonderer Fokus der Ermittlungen liegt auf der illegalen Herstellung von Amphetaminen in angemieteten Hallenkomplexen sowie der unsachgemäßen Entsorgung von Produktionsabfällen. Ermittler der polnischen Polizei sind ebenfalls an den Untersuchungen beteiligt, um den Ursprung der benötigten Rohstoffe zu klären.

Die Kriminalpolizei Mönchengladbach sichert die an den Einsatzorten gefundenen Gegenstände und Spuren, während die wissenschaftliche Bewertung der sichergestellten Materialien noch im Gange ist.


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