In der Nacht zum 3. August 2026 wurde die Feuerwehr Solingen zur Neuenkamper Straße gerufen. Die Bewohner des Hauses berichteten von Schwindelgefühlen und Kopfschmerzen, was die Feuerwehr alarmierte. Laut Angaben einer künstlichen Intelligenz (KI) gab es den Verdacht auf eine Vergiftung durch Kohlenmonoxid (CO), einem geruch- und farblosen Gas, das bei unvollständiger Verbrennung entsteht.
Beim Eintreffen der Feuerwehr und mit Unterstützung der Stadtwerke Solingen wurden Messungen in der betroffenen Wohnung durchgeführt. Zunächst konnte jedoch kein Kohlenmonoxid festgestellt werden. Nach einer gründlichen Untersuchung durch einen Notarzt zeigten die Messgeräte des Rettungsdienstes plötzlich einen CO-Wert im Blut eines Bewohners an. Dies führte dazu, dass das gesamte Haus geräumt und die weiteren Bewohner ebenfalls einem Test unterzogen wurden.
Bei allen getesteten Bewohnern wurden geringe Kohlenmonoxid-Werte im Blut festgestellt, obwohl im gesamten Gebäude weiterhin kein Kohlenmonoxid nachgewiesen werden konnte. Aus Vorsichtsgründen schaltete der Bereitschaftsdienst der Stadtwerke Solingen die Gasanlage des Hauses ab und informierte den zuständigen Bezirksschornsteinfeger.
Während eine Bewohnerin wieder in ihre Wohnung zurückkehren konnte, wurden vier weitere zur weiteren Abklärung in die Zentrale Notaufnahme gebracht.