Kleve – In der vergangenen Nacht erfolgte um 0:13 Uhr die Alarmierung des Löschzugs Kleve wegen eines Flächenbrandes an der Flutstraße. Zu Beginn wurde gemeldet, dass zwei Heuballen Feuer gefangen hatten. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich jedoch heraus, dass das Ausmaß des Brandes weitaus größer war. In der Nähe eines Baustoffhandels waren Baustoffe in Brand geraten, die aufgrund der hohen Brandlast rasch vollständig in Flammen aufgingen.
Die Feuerwehr erhöhte umgehend die Alarmstufe auf B3 – Flächenbrand groß und alarmierte zusätzliche Löschzüge aus Kellen und Rindern. Mehrere Löschangriffe von unterschiedlichen Seiten ermöglichten es den Einsatzkräften, die Ausbreitung des Feuers schnell einzudämmen und unter Kontrolle zu bringen.
Die Nachlöscharbeiten erwiesen sich als anspruchsvoll und zeitintensiv, da die Feuerwehrleute die betroffenen Materialien auseinanderziehen mussten, um alle Glutnester zu erreichen und zu löschen. Zur Unterstützung der Einsatzleitung kam eine Erkundereinheit aus Reichswalde mit einer Drohne zum Einsatz, die durch Luftaufnahmen einen Überblick über das Brandgeschehen und gefährdete Bereiche lieferte.
Während der Löscharbeiten wurde zudem ein weiterer Flächenbrand entlang des Radschnellweges entdeckt. Die Einsatzkräfte konnte auch hier schnell die Brandbekämpfung einleiten und ein Übergreifen auf die umliegende Vegetation verhindern.
Insgesamt waren 66 Einsatzkräfte der Feuerwehr Kleve im Einsatz, einschließlich der Löschzüge aus Kleve, Kellen, Rindern, und der unterstützenden Erkundungseinheit sowie des Einsatzleitwagens der Löschgruppe Wardhausen-Brienen. Die Einsatzleitung hatte Stadtbrandinspektor Ralf Benkel inne. Der Einsatz einschließlich der Aufräumarbeiten dauerte etwa fünf Stunden.