Mönchengladbach – Am Mittwoch, den 5. August, ereignete sich in der Innenstadt von Mönchengladbach ein Vorfall, bei dem ein Fahrer eines Kleinkraftrades versuchte, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen. Der Vorfall begann gegen 16.30 Uhr, als ein Polizeibeamter den Fahrer bemerkte, der bei Sichtung des Beamten auffällig beschleunigte.
Der Fluchtweg führte den Mann durch mehrere Straßen der Innenstadt, wo er unter anderem rote Ampeln missachtete und mehrfach Gehwege sowie Straßen in entgegengesetzter Fahrtrichtung befuhr. Diese riskante Fahrweise brachte mehrere Verkehrsteilnehmende in Gefahr. Ein Kradfahrer der Polizei nahm die Verfolgung auf, die schließlich auf einem Schulgelände endete.
Dort konnte der Fahrer nach einem gescheiterten Fluchtversuch zu Fuß von einem Polizeibeamten überwältigt werden. Während der Festnahme leistete der Mann Widerstand und griff den Beamten körperlich an. Dieser blieb jedoch dienstfähig.
Bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrers fand die Polizei Betäubungsmittel, und ein Drogenvortest verlief positiv. Eine Blutprobe wurde entnommen. Gegen den Mann wird nun unter anderem wegen Verdachts auf Gefährdung des Straßenverkehrs, ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Urkundenfälschung, Kennzeichenmissbrauch, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.
Die Polizei prüft zudem, ob das Kleinkraftrad aus einer Straftat stammt. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Zeugen, die durch das Fahrverhalten des Mannes gefährdet wurden oder sonstige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02161 290 mit der Polizei Mönchengladbach in Verbindung zu setzen.