Mönchengladbach-Flughafen, 3. März 2026 – Gegen 11:15 Uhr erhielt die Feuerwehr den Notruf über eine starke Rauchentwicklung aus einer Industriehalle in der Grunewaldstraße. Kurz darauf bestätigte die Polizei die Meldung aufgrund einer beobachteten, großen Rauchwolke.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte war eine etwa 80 x 25 Meter große Halle bereits in vollem Brand. Aufgrund der schnellen Brandausbreitung wurde umgehend weitere Verstärkung angefordert. Die Warn-App NINA informierte die Anwohner über die Gefahren durch Rauch und Geruchsbelästigung. In der Spitze waren mehr als 100 Einsatzkräfte im Einsatz, um ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Hallen zu verhindern.
Um die Löscharbeiten zu unterstützen, kam eine Drohne des Arbeiter-Samariter-Bundes zum Einsatz. Sie lieferte Luftbilder und half dabei, entstehende Brandherde frühzeitig zu erkennen, insbesondere in den Dächern der Nachbargebäude. Eine besondere Herausforderung war die Wasserzufuhr, die erst durch die erhöhte Wasserversorgung durch die NEW AG sowie den Aufbau einer 700 Meter langen Löschwasserleitung von einem naheliegenden Bach sichergestellt werden konnte.
Erst am späten Abend konnte gemeldet werden, dass das Feuer unter Kontrolle war. In der Nacht kam es jedoch wiederholt zu Glutnestern und Aufflammungen, die fortlaufend bekämpft wurden. Auch am Mittwochmorgen führen die Einsatzkräfte weiterhin Kontrollmaßnahmen durch. Verletzte gab es bei dem Einsatz keine. Das betroffene Gebäude ist jedoch als einsturzgefährdet eingestuft, da Teile der Dachkonstruktion bereits eingestürzt sind.
Im Einsatz waren die Löschzüge unterschiedlicher Feuer- und Rettungswachen, zahlreiche Einheiten der freiwilligen Feuerwehr sowie Unterstützer aus dem Deutschen Roten Kreuz und weiteren Organisationen. Der Einsatzleiter war Brandrat André Weißhaupt.