Am 5. März 2026 wurden im Dreiländereck der Niederlande, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen umfangreiche Kontrollen durchgeführt. Diese Aktion wurde von den niederländischen Sicherheitsbehörden initiiert und in Zusammenarbeit mit verschiedenen deutschen Behörden umgesetzt. Hauptziel war die Verbesserung des Sicherheitsgefühls und die Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität.
Der Fokus lag dabei auf mehreren Kriminalitätsfeldern, darunter Betäubungsmittel-, Kfz-, Urkunden-, Eigentums- sowie Schleusungskriminalität. An der Kontrollaktion waren zahlreiche niederländische und deutsche Institutionen beteiligt, darunter der Zoll, die Koninklijke Marechaussee, die Polizei aus den teilnehmenden Regionen sowie das Grenzüberschreitende Polizeiteam aus Bad Bentheim.
Bei den durchgeführten Kontrollen, die sowohl mobil als auch stationär stattfanden, wurden am Schüttorfer Kreuz geringe Mengen von Amphetaminen und Marihuana sichergestellt. Zudem fanden die Beamten ein Einhandmesser und ein nicht zugelassenes Pfefferspray. In den Niederlanden wurden darüber hinaus in 15 Fällen Marihuana, Crack und Crystal Meth entdeckt.
Die niederländischen Behörden beschlagnahmten zudem acht Fahrzeuge, hauptsächlich aufgrund von hohen Steuerschulden. Eine Person wurde festgenommen, da der Verdacht besteht, dass sie ein Fahrzeug entwendet hatte. Außerdem wurden kleine Mengen illegaler Zigaretten und Feuerwerkskörper sichergestellt. Im Rahmen der Kontrollen wurden 19 Fahrer aus dem Verkehr gezogen, die unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol standen; gegen sie wurden entsprechende Verfahren eingeleitet.