Jahresbilanz der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Düsseldorf

Redaktion Blaulicht Rheinland

Im Jahr 2025 hat die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Düsseldorf 681 Überprüfungen von Arbeitgebern durchgeführt, was einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr (481 Überprüfungen) darstellt. In diesem Rahmen wurden 6.001 Personen zu ihren Beschäftigungsverhältnissen befragt.

Insgesamt konnten aufgrund der Kontrollen nicht entrichtete Sozialversicherungsleistungen in Höhe von 9,65 Millionen Euro aufgedeckt werden. Diese Zahl ist im Vergleich zum Vorjahr (11,90 Millionen Euro) gesunken.

Der Zoll leitete 2.769 Strafverfahren und 1.190 Ordnungswidrigkeitsverfahren ein. Die Gesamtsumme der verhängten Geldbußen belief sich auf 735.158 Euro, während die Geldstrafen insgesamt 940.790 Euro erreichten. Zudem wurden Freiheitsstrafen in einer Gesamtdauer von 13 Jahren verhängt.

Im Rahmen bundesweiter Schwerpunktprüfungen wurden im Juni 2025 166 Arbeitnehmer auf Baustellen in Düsseldorf, Wuppertal und Remscheid kontrolliert, wobei verschiedene Verdachtsfälle festgestellt wurden. Diese betrafen unter anderem Verdachtsmomente auf Mindestlohnunterschreitung, Beitragsvorenthaltung und illegale Ausländerbeschäftigung.

Das Hauptzollamt Düsseldorf ist für die Städte Düsseldorf, Wuppertal, Remscheid, Solingen sowie den gesamten Kreis Mettmann zuständig und verfolgt mit seinen Maßnahmen einen umfassenden Prüfungsansatz zur Bekämpfung von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung.



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